Massiver Vandalismus in den Limassol Towers: Mehr als 20 Autos beschädigt
Die Strafverfolgungsbehörden in Limassol untersuchen einen schweren Vandalismusvorfall, der sich in der Wohnanlage Limassol Towers ereignet hat, wo eine unbekannte Person mehr als 20 geparkte Autos beschädigt hat.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in der Tiefgarage der Wohnanlage und auf dem angrenzenden Gelände. Der Mann, dessen Handlungen von Überwachungskameras aufgezeichnet wurden, schlug Autoscheiben ein, beschädigte Seitenspiegel und Scheibenwischer. Die Fahrzeughalter bemerkten den Schaden erst am Morgen des folgenden Tages und begannen, massenhaft Anzeigen bei der Polizei zu erstatten.
Derzeit werden die Kameraaufnahmen von den Ermittlern ausgewertet, die versuchen, die Identität des Verdächtigen und die Umstände des Vorfalls festzustellen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Täter allein gehandelt hat.
Im Falle einer Festnahme und Anklage könnten die Handlungen des Verdächtigen nach Artikel 324 des Strafgesetzbuchs Zyperns (Cap.154) — «böswillige Sachbeschädigung» — eingestuft werden, der eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vorsieht. Sollte der Gesamtschaden 1700 Euro übersteigen, kann Artikel 324A angewendet werden, nach dem die Strafe auf bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe erhöht wird.
Angesichts der Tatsache, dass die Beschädigungen an mehr als zwei Dutzend Fahrzeugen festgestellt wurden, dürfte die Schadenssumme die festgelegte Schwelle deutlich übersteigen.
Neben der strafrechtlichen Verfolgung könnte dem Verdächtigen auch eine zivilrechtliche Haftung drohen: Fahrzeughalter und Versicherungsgesellschaften haben das Recht, Klagen auf Schadensersatz und Erstattung der Reparaturkosten einzureichen.
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