Vertrag für den Bau der Straße Paphos – Polis wegen Forderungen des Auftragnehmers gekündigt
Das Verkehrsministerium Zyperns hat die Beendigung des Vertrags für die Planung und den Bau der Straße Paphos – Polis Chrysochous bekannt gegeben. Nach Angaben des Ministeriums wurde die Entscheidung getroffen, nachdem der Auftragnehmer sich geweigert hatte, die Arbeiten fortzusetzen, und eine Reihe von „unbegründeten und übermäßigen“ Forderungen gestellt hatte.
Der Auftragnehmer, der den Vertrag im Jahr 2021 unterzeichnet hatte, verlangte eine Entschädigung in Höhe von 36 Millionen Euro und eine Verlängerung der Bauzeit um 59 Monate, bei Gesamtkosten des Projekts von rund 73 Millionen Euro. Laut der Erklärung des Ministeriums wurden diese Forderungen vom zentralen Ausschuss für Verträge und Ansprüche geprüft und als rechtlich unbegründet eingestuft.
Das Ministerium betonte, dass der Staat alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft habe, um die Situation vor der Entscheidung zur Kündigung zu klären. Vertreter der Behörde unterstrichen, dass keinerlei Zahlungen oder Genehmigungen an Auftragnehmer ohne entsprechende Grundlage erfolgen werden.
In naher Zukunft plant das Ministerium, eine neue Ausschreibung für die Wiederaufnahme des Projekts unter transparenteren und nachhaltigeren Bedingungen zu starten. Für die Bewohner der Region bedeutet dies eine mögliche Verzögerung bei der Umsetzung des lang erwarteten Infrastrukturprojekts, das die Verkehrsanbindung zwischen dem Nordwesten der Insel und Paphos verbessern sollte.
Laut den Behörden wird die Priorität bei ähnlichen Projekten auf Zuverlässigkeit und Nutzen für die breite Öffentlichkeit gelegt.
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