Auf Zypern sollen Bußgelder für Fahrer eingeführt werden, die Parkplätze für Elektrofahrzeuge blockieren

Auf Zypern sollen Bußgelder für Fahrer eingeführt werden, die Parkplätze für Elektrofahrzeuge besetzen, ohne ihr Fahrzeug an das Ladegerät anzuschließen, sowie für Fahrer, die kein Elektrofahrzeug besitzen.
Die Gesetzesinitiative wurde vom Abgeordneten Stavros Papaduris von der Grünen Partei eingebracht. Nach seinem Vorschlag sollen Änderungen im bestehenden Verwaltungsrecht vorgenommen werden, die außergerichtliche Geldstrafen (εξώδικο πρόστιμο) für Verstöße vorsehen.
Der Gesetzentwurf wurde aufgrund zahlreicher Bürgerbeschwerden eingebracht. Laut dem Abgeordneten besetzen Fahrer von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor häufig EV-Ladeplätze oder EV-Besitzer lassen ihre Fahrzeuge auf diesen Plätzen stehen, ohne sie anzuschließen, wodurch der Zugang für andere blockiert wird.
Die vorgeschlagenen Bußgelder:
— 50 € für EV-Besitzer, die einen Platz besetzen, aber ihr Fahrzeug nicht anschließen;
— 85–100 € für Fahrer von konventionellen Fahrzeugen, die auf Ladeplätzen parken.
Der Entwurf wurde vom parlamentarischen Verkehrsausschuss geprüft. Papaduris betonte, dass das bestehende Recht keine angemessenen Sanktionen für solche Verstöße vorsieht und wies auf die Notwendigkeit hin, den freien Zugang von Elektrofahrzeugen zu Ladeinfrastruktur sicherzustellen.
Wenn der Gesetzentwurf verabschiedet wird, wäre dies ein weiterer Schritt zur Förderung der Elektromobilität auf Zypern und würde helfen, die Nutzung bestehender Ladestationen effizienter zu gestalten und Blockierungen durch nicht für das Laden vorgesehene Fahrzeuge zu verhindern.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Brandgefahr auf Zypern durch starke Winde verschärft
- Christodoulidis wird Zusammenarbeit zwischen Europa und den Golfstaaten auf Forum in Athen erörtern
- Zypern versichert, dass elektronische EU-Rezepte keine Arzneimittelengpässe verursachen werden
- Zypern genehmigt Bau des ersten Krematoriums
- Wissenschaftler entdecken Hantavirus-Spuren im Sperma sechs Jahre nach Infektion

