Rentnerin sitzt auf Zypern ohne Zahlungen fest und steht vor Gericht
Eine 84-jährige Einwohnerin Großbritanniens befindet sich auf Zypern in einer schwierigen Lage — sie erhält keine Rentenzahlungen mehr und hat gleichzeitig eine gerichtliche Vorladung erhalten.
Die Frau flog für einen zweiwöchigen Urlaub auf die Insel, doch aufgrund einer schweren Krankheit untersagten ihr die Ärzte die Heimreise. Später wurden ihre Rentenzahlungen eingestellt — den britischen Behörden zufolge wurde sie fälschlicherweise für tot erklärt.
Seit November erhält die Rentnerin kein Geld mehr und ist praktisch mittellos. Gleichzeitig fordern die lokalen Behörden in Großbritannien von ihr die Zahlung einer Gemeindesteuer in Höhe von £875 und haben den Fall vor Gericht gebracht.
Die Frau macht geltend, dass sie aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustands nicht zur Steuerzahlung verpflichtet sei.
Trotz Appellen an staatliche Stellen, einen Abgeordneten und das Konsulat ist die Situation bisher ungelöst. Die Rentnerin hält sich weiterhin auf Zypern bei Bekannten auf und hat keine Mittel für die Heimreise.
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