Polizist auf Zypern für falsche Aussagen über die „Rettung einer Frau“ bestraft

Die Disziplinarkommission der zyprischen Polizei prüfte den Fall eines Beamten, der im vergangenen Jahr behauptet hatte, eine Frau vor einem Angriff gerettet zu haben. Die Untersuchung ergab, dass dieser Vorfall erfunden war.
Laut interner Untersuchung erzählte der Polizist im Sommer 2024 außerhalb des Dienstes Kollegen und veröffentlichte in sozialen Netzwerken, er habe einen Angriff auf eine Frau verhindert. Er behauptete, er habe in einen Konflikt eingegriffen und dem Opfer geholfen, der Gefahr zu entkommen. Die Überprüfung durch die Polizei bestätigte jedoch keinen dieser Punkte. Es wurden weder Zeugen des Vorfalls noch das angebliche Opfer gefunden.
Die Kommission stellte fest, dass der Beamte bewusst die Führung und die Öffentlichkeit in die Irre führte und damit dem Ansehen der Polizei schadete. Als Ergebnis des Verfahrens wurde er für schuldig befunden, gegen die Dienstordnung verstoßen zu haben, und wurde degradiert. Er wurde in eine Verwaltungsposition versetzt, ohne Patrouillenrecht.
Ein Polizeisprecher betonte, dass solche Handlungen mit dem Status eines Strafverfolgungsbeamten unvereinbar seien und das Vertrauen der Bürger untergraben. Die Leitung hob hervor, dass solche Fälle entschieden geahndet würden und Disziplinarmaßnahmen darauf abzielen, professionelle Standards und Transparenz in der Polizeiarbeit zu gewährleisten.
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