Zyprische Behörden erwägen Einsatz staatlicher Luftfahrzeuge für dringende Patiententransporte ins Ausland
Die zyprische Regierung prüft die Möglichkeit, staatliche Luftfahrzeuge für den Transport von Patienten zur Behandlung im Ausland einzusetzen. Der Präsident des Landes hat dieses Thema bereits diese Woche bei einem Treffen mit Vertretern der „Sozialen Allianz für den Bürger“ erörtert.
Informationsquellen zufolge ist in Kürze ein Treffen des Staatsoberhauptes mit den Verteidigunsg- und Verkehrsministern geplant, um zu prüfen, ob die entsprechenden Dienste in den Prozess der medizinischen Evakuierung einbezogen werden können. Im Falle einer positiven Entscheidung werden offizielle Ankündigungen erwartet.
Die Frage wurde nach einem jüngsten Fall besonders aktuell, bei dem ein Patient nicht rechtzeitig für eine Lungentransplantation nach Griechenland gebracht wurde, da ein privates ausländisches Unternehmen den Transport nicht innerhalb medizinisch vertretbarer Fristen gewährleisten konnte.
Patientenorganisationen hatten zuvor die Notwendigkeit betont, ein auf Zypern stationiertes Flugzeug für Notfälle bereitzuhalten.
Sie könnten auch interessiert sein an:
- Europa altert rasant: Zypern droht bis zum Ende des Jahrhunderts der Verlust eines Drittels seiner Bevölkerung
- Limassol erweitert das Wasserversorgungssystem: Neue Reservoirs und Pumpstationen werden in der Stadt gebaut
- Drei Festnahmen in Limassol wegen Geldwäsche: Autos und Eigentum im Wert von Hunderttausenden Euro beschlagnahmt
- Strom auf Zypern bleibt einer der teuersten für die EU-Bevölkerung
- Auf Zypern sinken die Einlagenzinsen, während Hypothekenkredite teurer werden

