Wassersituation in Paphos verbessert sich, aber Einschränkungen bleiben bestehen

Die Wasserversorgungssituation in der Region Paphos hat sich spürbar verbessert, teilte der Leiter der lokalen Wasserbehörde, Charalambos Pittokopitis, mit. Ihm zufolge erlauben die aktuellen Zahlen einen vorsichtigen Optimismus hinsichtlich einer Ausweitung der Unterstützung für die Landwirtschaft, obwohl die Notwendigkeit des Wassersparens weiterhin aktuell bleibt.
Die wichtigsten Stauseen zeigen eine positive Dynamik. So ist das Mavrokolymbos-Reservoir vollständig gefüllt und enthält etwa zwei Millionen Kubikmeter Wasser. Der Asprokremmos-Stausee hat einen Füllstand von etwa 40 % erreicht, was deutlich über dem Vorjahreswert von 24 % liegt.
Zusätzliche Stabilität verleihen dem System die Entsalzungsanlagen in den Gebieten Kouklia und Potima, die mit voller Kapazität arbeiten. In Kouklia werden täglich etwa 20.000 Kubikmeter Wasser produziert, in Potima etwa 12.000. Zudem wurde die Wasseraufbereitungsanlage Asprokremmos modernisiert, die nun in der Lage ist, bis zu 42.000 Kubikmeter Wasser pro Tag zu liefern.
Diese Maßnahmen ermöglichen es den Behörden, flexibler bei der Ressourcenverteilung vorzugehen und eine Erhöhung der Wassermengen für Landwirte im Vergleich zum Vorjahr in Betracht zu ziehen. Eine vollständige Aufhebung der Bewässerungsbeschränkungen ist jedoch vorerst nicht geplant.
Pittokopitis betonte, dass Wasser trotz der verbesserten Situation eine begrenzte Ressource bleibe, und forderte die Bürger auf, übermäßigen Verbrauch und Verluste zu vermeiden.
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