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AKEL fordert Nulltoleranz gegenüber Korruption und Suspendierung von Bürgermeistern, die strafrechtlich verfolgt werden

05.02.2026 / 13:18
Nachrichtenkategorie

Die AKEL-Partei erklärte die Notwendigkeit eines sofortigen und wirksamen Vorgehens gegen Korruption und betonte, dass die staatlichen Institutionen vollständig funktionieren müssen und dass alle Meldungen über Fehlverhalten von Politikern und Beamten gründlich untersucht werden sollten.

In der Erklärung heißt es, dass nach einer mehrtägigen Verzögerung endlich zwei Bürgermeister, die wegen schwerer Straftaten — Vergewaltigung und häusliche Gewalt — untersucht werden, suspendiert wurden. AKEL betont jedoch, dass der Bürgermeister von Ayia Napa, Christos Jeannettos von der DISY-Partei, trotz Anklage im Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und illegaler Mittelbeschaffung aus europäischen Fonds noch nicht suspendiert wurde.

Die Partei erklärte außerdem, dass Schlüsselthemen weiterhin die Verantwortlichkeit des Präsidentenpalastes und der Generalstaatsanwaltschaft betreffen. Insbesondere im Videogate-Fall wurden von den Behörden weder Erklärungen noch Schlussfolgerungen vorgelegt. Darüber hinaus bleibt laut AKEL die Information über die Spender des Fonds der First Lady der Öffentlichkeit verschlossen.

Die Partei übte zudem Kritik an der Generalstaatsanwaltschaft wegen fehlender Fortschritte bei der Untersuchung von Korruption im zyprischen Fußballverband, deren Unterlagen laut AKEL „im Prüfungsstadium stecken geblieben“ seien.

Abschließend betonte die Partei, dass solche Fragen nicht vergessen oder unter den Teppich gekehrt werden und warnte, dass im Falle von Untätigkeit der Behörden diesen nicht nur von AKEL, sondern auch von einem erheblichen Teil der Gesellschaft Widerstand entgegengesetzt werde.

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