Gastronomen der TRNZ fordern Lösung für Fleischproblem

Der Verband der Restaurantbesitzer der TRNZ (Res-Bir) hat dazu aufgerufen, die Situation auf dem Fleischmarkt dringend zu regeln. Die Organisation fordert entweder die Bereitstellung von erschwinglichem und qualitativ hochwertigem Fleisch im Inland oder die Aufhebung der Beschränkungen für den Import von Produkten aus der Republik Zypern.
In einer schriftlichen Erklärung stellte der Verband fest, dass sich die Krise in der Branche weiter verschärft. Laut Res-Bir-Vertretern haben langjährige Meinungsverschiedenheiten zwischen Viehzüchtern, Metzgern, Gewerkschaften und dem Ministerium für Landwirtschaft und natürliche Ressourcen bisher zu keiner Lösung geführt.
Die Organisation erinnerte daran, dass die Behörden zuvor versprochen hatten, eine Genossenschaft zu gründen und den Verkauf von billigem und hochwertigem Fleisch zu organisieren. Wie die Gastronomen jedoch behaupten, wurden diese Versprechen nicht eingehalten: Das Versorgungssystem funktioniert weiterhin nicht und die Preise bleiben hoch.
Der Verband wies auch darauf hin, dass viele Einwohner es vorziehen, Fleisch im Süden zu kaufen, wo die Produkte billiger sind. Nach Ansicht von Branchenvertretern schadet diese Situation den lokalen Unternehmen und bringt Restaurant- und Ladenbesitzer in eine schwierige finanzielle Lage.
Res-Bir betonte, dass die Unternehmer versuchen, ihre Betriebe trotz steigender Kosten und Marktinstabilität über Wasser zu halten. Der Verband forderte die Behörden auf, so schnell wie möglich konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation und zur Unterstützung der Unternehmen zu ergreifen.
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