„Erklärung von Nikosia“ setzt Kurs für Reformen in der EU-Schifffahrtsbranche

Die Unterzeichnung der „Erklärung von Nikosia“ stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung einer auf den Menschen ausgerichteten Meerespolitik dar. Dies erklärten Fachorganisationen und betonten die Bedeutung des Dokuments für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Seeleuten und die Modernisierung der Branche.
Der Erklärung zufolge schafft das Dokument einen umfassenden Rahmen zur Steigerung der Qualität der Aus- und Weiterbildung von Seeleuten sowie zur Förderung der Teilhabe von Frauen in der maritimen Industrie. Das Dokument deckt sieben Kernbereiche ab, darunter die Entwicklung des sozialen Dialogs, die Gewährleistung der Arbeitssicherheit und den Aufbau qualifizierter Personalressourcen.
Die Teilnehmer begrüßten zudem die Initiativen des zyperiotischen Schifffahrtsministeriums im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft des Landes. Es wurde hervorgehoben, dass der neue Ansatz die Beschäftigten im maritimen Sektor zur obersten Priorität macht und sie als wichtigste Ressource der Branche betrachtet.
Besonderes Augenmerk gilt der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen maritimen Sektors angesichts des globalen Wandels, einschließlich des ökologischen und digitalen Übergangs. Gewerkschaftsvertreter äußerten ihre Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und internationalen Organisationen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Arbeitsbedingungen für Seeleute zu verbessern.
Die Organisationen merkten an, dass die „Erklärung von Nikosia“ in den kommenden Jahren als Wegweiser für die Entwicklung der Schifffahrtsbranche in Europa dienen könnte.
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