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Verband der Käsehersteller: Verlust von 13.000 Tieren bedroht Halloumi-Produktion auf Zypern

25.02.2026 / 17:48
Nachrichtenkategorie

Am 25. Februar 2026 teilte der Verband der Käsehersteller mit, dass aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche auf Zypern etwa 13.000 Tiere getötet wurden, was sich auf die Produktion von Halloumi auswirken könnte. Die Erklärung wurde vom Verbandsvertreter Michalis Koullouros abgegeben.

Seinen Angaben zufolge betrifft die Krankheit sowohl Kleinvieh als auch Rinder; beide Arten werden für die Halloumi-Produktion genutzt, weshalb der Verlust von Tieren zu einem Rückgang der Käseproduktion führen wird.

Der Vertreter wies darauf hin, dass etwa 80 % der Milch auf Zypern in die Halloumi-Produktion fließen, wobei die Milchannahme für den Käse aus allen Bezirken der Insel erfolgt. Sollte die Schlachtkampagne fortgesetzt werden, könnten Probleme bei der Milchversorgung und dem Export des Produkts entstehen.

Der Verband versicherte, dass es für die Verbraucher derzeit keinen Grund zur Sorge um die Sicherheit zyprischer Produkte gebe – diese seien weiterhin für den Verzehr geeignet. Seit Dezember, nach der Entdeckung des ersten Falls in Nordzypern, haben die Verbandsmitglieder die Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben verstärkt und die Erzeuger aufgefordert, sich bei Fragen an die Veterinärdienste zu wenden.

Nach Informationen des Verbandes fielen bisher alle durchgeführten Tests negativ aus, und die Organisation hofft, dass die Situation beherrschbar bleibt.

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